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Vom Gesang der Sirenen

Manchmal aber
wird das Sehnen unerträglich,
oder vielleicht ist es der
Wunsch nach jener Glut,
jener, die verzweifeln lässt,
nach dieser einen Verschmelzung,
die alles kostet, verschlingt
und doch alles gibt.

Nie gelingt ein Werden ohne Tod,
und wenn man noch so glaubt,
den Grund berührt zu haben.

Ich gehe weiter, wie gezogen,
herbeigefleht und vom Gesang
der Sirenen geküsst.

Über den Bug die Wogen schlagen,
und wieder sinke ich,
kaum gestanden.

© Santos-Aman

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