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Trugbilder

Wenn ich der Entschiedenheit,
der einmal getroffenen Wahl,
dem Standfesten, nicht blind vertraue,
noch nicht, dann achte ich der Illusion
des Schwankens und Taumelns nicht.

Sie jagen mich in meinen Träumen,
dann phantasiere ich,
erliege dem Trugbild,
von Geistern gequält,
die gar nicht wirken
oder eine Macht erhielten.

Gespenster, bloß Gespenster,
ach, ich verscheuche sie
und gebe ihnen keinen Raum.

© Santos-Aman

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