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Träumende erkennen einander

Du suchst weil Du finden willst. So bleibe wach,
einst oder gar bald wird es Dir offenbar
und stark werden in Deinem Herzen.

Denn sag,
könnte es sich in einem wachenden Auge verbergen?
Wohin Dein Leben dich trägt, Du wirst es finden,
am Ende dann hat es sich Dir enthüllt!

Unübersehbares bleibt jetzt und immer zu tun,
zu erwirken und zu wandeln,
zu stärken die Fähigkeit zu vertrauen,
Mut und Verstand,
dem Frevel von Hochmut und Missachtung zu entgehen
und sich zu beugen, wieder und wieder.

Könnte Deine Hoffnung denn jetzt noch schwinden?
Ist Dir nicht, als hätten Deine Augen
ein bislang überschattetes Tal erblickt,
wo Fremdes, doch Tief-vertrautes blüht,
weil es sich zu Sonne reckt?

Und in der Ferne der erste Gipfel,
dahinter sich Höhe um Höhe zieht,
wandernd der Mensch am Seil des Schicksals,
über ihm sein Stern
und verhangen hinein ewig sein Auge.

Du sei umarmt, niemals anders denn zweifellos,
du weißt, Träumende erkennen einander.

© Santos-Aman

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