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Stille Reise

Seltsam, was da heranschwingt,
bin in einem Zustand,
der auf einer sonderbaren Stille ruht.
Als nähme mich ein Fluss
und nähme mich immer schneller
einer bestimmten Richtung an,
ins Ungewisse, Fremde.

Der Boden bricht auseinander,
ganz und gar haltlos,
als wäre gerade das die eigentliche Prüfung,
scheint mich ein Anderes zu nehmen und zu halten.

Neues kann nur dann gewonnen werden,
wenn auch alles hingegeben ist,
das Leben dargebracht,
ohne Wehr, ohne Rest.
Reise ich also, reise in diesem Sinne,
noch tiefer, noch weiter.

© Santos-Aman

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