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Fenster zur Seele

Ein Lächeln
gleitet durch die Fenster zur Seele,
aus meinem Herzen
verlor sich ein Ton an die Nacht.

Festungslos und ohne Maß
zeigtest Du mir das Weite, Lichte,
entfachtest ein Feuer,
jenes helle, auf dass die Nacht
zum Tag erwacht‘.

Wir waren einander nah und eins,
verloren uns im Abendlicht
das sich der Himmel heimlich nahm.

Aus dem Meer der Sehnsucht
schenkte ich Dir Rosen und Küsse,
Flamme wurde Dein zarter Leib.

Was Feuer ward im lichterlohen Brand
schmolz zum Kuss ins Menschenherz.

© Santos-Aman

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