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Erwachen

Sein, nimmt mehr und mehr
eine andere Sprache an.
Aus Erkenntnis
tritt ein Flüstern hervor,
sanft und zitternd, taumelig,
wie nach jähem Erwachen.

Und in die helle,
mondenkalte Nacht
hinausgestoßen,
öffnen sich immer Tore,
fließt eine Quelle,
erschließen sich Wege.

Was bleibt
und im Herzen Raum nimmt,
ist das hingeneigte,
Fülle von Schweigen
und Achtung füreinander.

© Santos-Aman

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