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Deine Küsse leben noch

Meine Augen blicken in Täler
der Suchenden und Träumenden,
mittendrinn bin ich ein Traum.
Zweifelsohne wandern Menschen
auf diesem Teppich aus Blüten,
wiegen sich in dieser Sonne,
liebevoll, hingebend, hautnah.

Dieser sternenverhangene
Himmel weist viele Wege,
dort wandere ich unter Menschen,
die wie ich durstig sind,
die eigene Quelle zu berühren,
in diesem Fließen zu sein,
unerschöpflich zu leben.

Ich liebe diese Zeit der Suche,
bin ich doch unverhüllt und nackt,
kämpfend gegen die eigenen Schatten,
das Schwert in der Hand,
und doch voller Liebe im Herzen.

Wenn über dem Himmel die Nacht fällt,
Träume sich in Täume weben,
beginnt eine andere reise ins Licht.
Wie Sternenstaub fällt
die Sehnsucht auf mein Herz,
denn deine Küsse leben noch,
in jener Süße, die das Herz zerreißt.

© Santos-Aman 2003

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