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An dich denken

Ich denke an dich, oftmals denke ich deiner,
wo führt’s dich hin?
Einst wirst du versöhnt sein, vom Drang gelassen
und einverstanden.
Ich bin dir ganz nah, das Verletzte heilt
am Gütigen und Freundlichen.

Verzeih‘ mir alles Drängende
oder hochfahrend Begeisterte,
vielmals über`s Ziel
Hinausgeschossene, unnötige Reden,
verzeih mir das Unduldsame,
welches mit sich selbst
nicht zurande kam.

Ich streichle dein Antlitz, habe dich lieb,
lausche dem Ruhenden und in der Tiefe Harrenden!
Meine Gedanken hüten, erfahren, geleiten dich
und nicht nur die Gedanken.

Wind rauscht in den Pappeln.
Es ist die Stille des Einander-Lassens,
der zahllosen Möglichkeiten, des Ungefertigten.

Sanft erkunden und geleiten sich die Herzen,
ein jeder ist auf seine Weise.
Und gehe er seinen Weg,
der sich auftut vor ihm.

© Santos-Aman 2003

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